Vier Begegnungen hat die Mannschaft von Trainer Andrei Serb bislang absolviert, viermal musste sie sich geschlagen geben. Auch das jüngste 25:34 gegen die SG Schierling/Langquaid brachte noch nicht die erhoffte Wende. Dabei zeigte gerade die erste Halbzeit dieser Partie, dass die HG durchaus in der Lage ist, ein Spiel offen zu gestalten und selbst die Führung zu übernehmen. Die Herausforderung bleibt, diese Leistung über die gesamte Spielzeit zu bestätigen.

Eine gute Halbzeit als Ansatzpunkt

Gegen Schierling/Langquaid geriet die HG zunächst mit 2:4 in Rückstand, fand anschließend jedoch besser in die Begegnung. Bis zur elften Minute war der Rückstand aufgeholt, danach übernahmen die Gastgeber zwischenzeitlich selbst die Führung. Zwar gelang es nicht, sich deutlicher abzusetzen, doch mit einem 14:13 zur Pause hatte sich die Mannschaft eine gute Ausgangslage erarbeitet.

Nach dem Seitenwechsel konnte die HG daran nicht anknüpfen. In der Defensive fehlte zunehmend der Zugriff, während im Angriff Ideen und erfolgreiche Abschlüsse ausblieben. Die Gäste nutzten diese Phase und vergrößerten ihren Vorsprung. Beim Stand von 21:29 sieben Minuten vor dem Ende war die Partie weitgehend entschieden.

Für das Duell mit der RT Regensburg ergibt sich daraus eine klare Aufgabe: Die HG braucht mehr Beständigkeit zwischen den beiden Halbzeiten. Gute Phasen müssen länger tragen, und auch nach Rückschlägen dürfen Ordnung und Sicherheit nicht verloren gehen. Gerade die erste Hälfte gegen Schierling/Langquaid liefert dafür einen Ansatzpunkt.

Mehr Konstanz und gemeinsam Verantwortung übernehmen

Im jüngsten Heimspiel erzielte Michael Rappl zehn Treffer, Leonard Malik steuerte sechs Tore bei. Paul Buchhauser war viermal erfolgreich. Zusammen kamen die drei damit auf 20 der 25 HG-Treffer.

Für die kommende Begegnung wird neben erfolgreichen Abschlüssen vor allem das Zusammenspiel in Angriff und Abwehr wichtig sein. Weniger Fehlwürfe, geduldig herausgespielte Möglichkeiten und ein verlässlicherer Zugriff in der Defensive können helfen, die zuletzt entscheidenden Schwankungen zu verringern. Die ersten Saisonpunkte lassen weiter auf sich warten – am Samstag bietet sich die nächste Gelegenheit, das zu ändern.

Besonderer Rahmen in der renovierten Halle

Neben der sportlichen Aufgabe macht die Rückkehr nach Kelheim diese Begegnung zu einem besonderen Termin. Erstmals nach mehreren Jahren trägt die HG Jura wieder ein Heimspiel in der inzwischen renovierten Kelheimer Sporthalle aus. Für die Zuschauer ist das eine schöne Gelegenheit, die Halle zu besuchen und die Mannschaft bei diesem Wiedersehen zu unterstützen.

Auch nach dem Schlusspfiff ist ein gemeinsamer Ausklang vorgesehen: Im Anschluss an die Partie wird gegrillt, angeboten werden Bratwurstsemmeln.

Anwurf gegen die RT Regensburg ist am Samstag, 31. Oktober, um 19 Uhr in der Dreifachturnhalle Kelheim. Die HG Jura freut sich auf zahlreiche Zuschauer und lautstarke Unterstützung bei ihrer Rückkehr nach Kelheim.